Von Berlin nach Malmö

 

Anreise am 9. und 10. August 2019

Endlich Urlaub. Endlich Tapetenwechsel! Gegen 14 Uhr starte ich in Richtung Norden. In Waren wartet schon Lotti auf mich. Wir werden mit ihrem Auto durch Schweden fahren. Nach zweieinhalb Stunden rolle ich in Lottis Garage. Wohlweislich hat sie ihr Auto schon vor dem Haus geparkt. Jetzt heißt es umpacken. Nun, das ist keine große Sache und schnell erledigt. Eva schaut vorbei. Wir nehmen uns noch die Zeit für einen Plausch auf der Terrasse. Lotti serviert einen Supersalat; bei der Hitze gerade das Richtige.

Um 19 Uhr geht es los Richtung Rostock nach Bentwisch. Dort haben wir in der Pension Barkmin eine Übernachtung gebucht, um am nächsten Morgen stressfrei die Fähre zu erreichen.

Pension Barkmin


Nach einer guten Stunde erreichen wir Bentwisch. Die Pension liegt am äußersten Ende des Ortes. Ein ziemlich großer Gebäudekomplex. Wir haben eine Wohnung ganz für uns allein. Lotti stellt fest: DDR-Charme. Sie hat recht. Das Haus, die Einrichtung erinnern an vergangene Zeiten, wenn auch mit einigen neuen Akzenten, wie zum Beispiel eine Badewanne ohne Wasserhähne.

Inzwischen hat es angefangen leicht zu regnen. Wir unternehmen trotzdem noch eine Fahrt nach Warnemünde zum Fährhafen. Das gibt uns Sicherheit für morgen.

Es heißt pünktlich um 5 Uhr aufstehen! Die Wecker sind gestellt. Aber zu meinem großen Schrecken habe ich den Weckruf überhört. Gott sei Dank ist Lotti nicht Gleiches passiert. Nun muss alles schnell gehen.

„In der Warteschlange“


Eine halbe Stunde später sind wir bereits unterwegs zum Fährhafen. 12 Minuten später stehen wir in der Warteschlange der Fahrzeuge, die mit der Stena Line nach Trelleborg möchten. Nun heißt es Geduld haben. Lkw und Pkw rollen über eine Rampe in den Bauch der Fähre. Ein schöner Morgen. Die Sonne scheint, der gestrige Regen längst vergessen. Pünktlich um 7:30 Uhr legt die „Mecklenburg-Vorpommern“ ab. Majestätisch gleitet das große Schiff durch den Rostocker Hafen vorbei an Warnemünde hinaus auf das offene Meer, auf die Ostsee.

Jetzt holen wir das Frühstück nach. Es sind sechs lange Stunden bis die Fähre Trelleborg erreicht. Die Passagiere strömen zurück zu ihren Autos. Alles ist geregelt, wer fahren darf, wer warten muss. Wir sind fast die Letzten, die die Fähre verlassen. Im Hafengelände geht es nur langsam vorwärts.

Endlich auf der Straße nach Malmö, unserem ersten Ziel. Malmö ist nur knapp 35 Kilometer von Trelleborg entfernt, sodass wir die Stadt nach einer halben Stunde erreichen. Ich bewundere Lottis Fahrkünste, wie sie das Auto durch den dichten Verkehr einer unbekannten Stadt gespickt mit einigen Baustellen zirkelt. Jetzt stehen wir in der Stora Nygatan direkt vor dem Scandic Hotel St Jörgen. Ich springe ins Hotel, um die Parkregularien zu klären. Das geht auch ganz unproblematisch, aber natürlich gebührenpflichtig. Wir fahren in die hoteleigene Tiefgarage. Das ist stressfrei und das Auto steht sicher.

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