Neugierig auf Sevilla

16. März 2018

Über den Wolken …

Um 7:30 Uhr startet unser Flug mit Iberia von Berlin-Tegel über Madrid nach Sevilla. Klappt alles wunderbar. Um 12:30 Uhr betreten wir den Airport von Sevilla. Aus dem Internet wissen wir, dass es mit dem EA-Bus im 20-Minutentakt einen Flughafentransfer in die Innenstadt gibt. Eine Fahrt kostet 4€. Am Bahnhof Santa Justa (Estacion de Santa Justa) wechseln wir in dem 32er Stadtbus. Hier kostet ein Ticket 1,40€. Bezahlt wird beim Fahrer. Der Bus bringt uns bis zum Plaza Ponce de Leon. Von hier aus geht es zu Fuß durch enge Gassen weiter. Wir suchen die Calle Morgado 17. Dort befindet sich das von uns gebuchte Hotel „H10 Corregidar Boutique Hotel“ – ein bisschen versteckt direkt im historischen Zentrum. Gegen 15 Uhr betreten wir eine mehr als repräsentative im andalusischen Stil gestaltete Eingangshalle mit einem für Andalusien typischen Innenhof (Patio) und einem Brunnen. Einchecken, Zimmer beziehen und etwas frisch machen.

 

 

 

Hotel „H10 Corregidar Boutique Hotel“ Morgada 17, E-41003 Sevilla

Hotel-Foyer

Und schon geht es los! Einfach der Nase nach. Am Plaza Duque de la Victoria, den wir nach fünf Minuten erreichen, stoßen wir auf eine Haltestelle des Sightseeing-Busses. Na das ist doch etwas. Erst einmal mit einer Hop On-Hop Off Tour einen Überblick verschaffen. Ein 48-Stunden-Ticket kostet 29€, nicht gerade billig, aber es sind von einigen Sehenswürdigkeiten die Eintrittspreise enthalten. Lassen wir uns überraschen. Schon geht es ab durch das Zentrum von Sevilla. Die Fahrt dauert 1 Stunde und 20 Minuten.

Torre del Oro

Der Bus steuert 14 Stationen an: u.a. den  Torre del Oro (Goldturm) am Ufer des Guadalquivir, die Plaza de Espania mit dem Parque de Maria Luisa, das Aquarium, das Viertel Triana, jede Menge Plätze, Alleen und Gassen (erstaunlich wie sich der große Bus dort hindurch windet), die Alameda de Hercules, den Mercado del Barranco (Gourmetmarkt), … .

 

Torre del Oro

Sevilla war im Mittelalter die wichtigste Hafenstadt Andalusiens. Reich beladene Handelsschiffe fuhren den Guadalquivir hinauf in den Seehafen Sevillas. Der Turm gehörte zur Befestigungsanlage der Stadt. Am gegenüberliegenden Ufer stand ein zweiter Turm. Zwischen beiden Türmen war unter dem Wasser eine Kette montiert, mit der man den Hafen absperren konnte.

Sightseeing-Haltestelle


Nach einer Rundfahrt verlassen wir am Torre del Oro den Bus und laufen in die Altstadt. Das alles ist zu Fuß gut zu bewältigen. So stehen wir vor der gewaltigen Kathedrale und dem ebenso beeindruckenden Schloss. Eine Straßenbahn (es gibt nur die eine Linie) schlängelt sich durch die Fußgänger-Magistrale zum Plaza Nueva. Es nieselt etwas, aber die Menschen sind davon augenscheinlich ganz unbeeindruckt. Sie schlendern durch die Straßen. Ganz egal wohin man sich wendet, überall Spaziergänger, Schaulustige, Touristen, Familien mit Kindern, … Die Stadt lebt. Wir suchen uns eine Gaststätte, um den Tag zu beschließen.  
  

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