Auf dem Weg nach Naumburg

05. Juni 2016

Gegen elf Uhr tref­fen Gero und Han­na bei mir in Ber­lin ein. Wir wol­len heu­te nach Naum­burg. Natür­lich trin­ken wir erst ein­mal einen Kaf­fee und tau­schen uns über die letz­ten Neu­ig­kei­ten aus. Eine gute Stun­de spä­ter star­ten wir mit dem Auto in Rich­tung Naum­burg, noch ahnungs­los, wel­ches Groß­ereig­nis einen Teil  der A115 unpas­sier­bar gemacht hat. Also los geht’s auf die Stadt­au­to­bahn. Der Ver­kehrs­funk mel­det Stau in der Höhe des ICC. Es stimmt. Hier geht so gut wie gar nichts mehr. Wir ver­las­sen nach lan­gem Stopp & Go die Auto­bahn und neh­men die Königs­al­lee als Par­al­le­le zur Avus, um so bald wie mög­lich auf die A115 zurück­zu­keh­ren. Aber immer wie­der ver­sper­ren Poli­zei­au­tos zu Zufahrts­stra­ßen. Irgend­wann in der War­te­schlan­ge erfah­ren wir, dass die Ursa­che des gan­zen Auf­wan­des ein Rad­ren­nen ist. Was soll ich dazu sagen? Typisch Ber­lin. Ergeb­nis zwei Stun­den Stau­er­fah­rung gesam­melt. Ich fah­re auch gern Rad. Aber viel­leicht gibt es für der­ar­ti­ge Events pfif­fi­ge­re Lösun­gen. Wenn ich an die Blech­ka­ra­va­nen den­ke, die dadurch “pro­du­ziert” wur­den, kann das auch kein Bei­trag für eine gesun­de Umwelt sein.

Schließ­lich errei­chen wir über Tel­tow und Pots­dam die A9 und fah­ren ohne wei­te­re Pro­ble­me in Rich­tung Leip­zig. In Tel­tow- Fle­ming machen wir eine Pau­se. War auch nötig nach fast drei Stun­den im Auto: Klei­ner Imbiss und Toi­let­te.

Gegen halb fünf  par­ken wir vor dem Hotel, eine klei­ne, Pen­si­on “Typisch Naum­burg”. Kur­ze Ein­wei­sung, Schlüs­sel­über­ga­be, Auto auf dem Hof par­ken, Zim­mer auf­su­chen, hal­be Stun­de Pau­se, dann ein ers­ter Rund­gang in Naum­burg.

Wir sind echt über­rascht. Eine sehr schö­ne Alt­stadt, fast alle Häu­ser und Stra­ßen saniert. Die Bür­ger­häu­ser aus dem 17. Jahr­hun­dert, die Kir­chen und die Grö­ße der Markt­plät­ze zeu­gen von eins­ti­gem Wohl­stand. Aber auch heu­te ist Naum­burg eine Stadt, die eini­ges zu bie­ten hat. Das ist zumin­dest unser Ein­druck nach einem ers­ten kur­zen Rund­gang.

05-Naumburg Marktplatz-7Am Markt­platz neh­men wir in dem Restau­rant Kanz­lei Platz. Gero und Hel­la ent­schei­den sich für Thü­rin­ger Rost­brätl, ich neh­me eine vege­ta­ri­sche Pfan­ne. Na dann, guten Appe­tit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Pen­si­on
Typisch Naum­burg

05-Hotel

Adres­se: Reu­ßen­platz 10, 06618 Naum­burg (Saa­le)

 

Gast­stät­te Kanz­lei

07-Naumburg Markt-4

Adres­se: Markt­platz 9, 06618 Naum­burg (Saa­le)

 

 

Ein Kommentar zu “Auf dem Weg nach Naumburg

  1. Lotti

    Na,da seid ihr ja doch noch gut ange­kom­men und konn­tet das ers­te Bier genie­ßen. Wün­sche euch mor­gen eine erleb­nis­rei­chen Tag

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