Heimfahrt über Wendeburg

23.09.2016

Heu­te geht es in Rich­tung Hei­mat. Das Auto ist gepackt, der Navi pro­gram­miert. Wir ver­las­sen Brüg­ge in Rich­tung Ant­wer­pen. Aber noch in der Stadt ver­pas­sen wir die rich­ti­ge Abfahrt. So zuckeln wir erst ein­mal über die Dör­fer. Kein Bein­bruch. Die Son­ne scheint und wir ent­de­cken schö­ne Foto­mo­ti­ve: die Kanä­le und Wind­müh­len und die Wei­te der Land­schaft. Alles sieht so fried­lich aus.

img_9497Unse­re Stra­ße folgt in par­al­le­lem Abstand einem Kanal. Plötz­lich sich­ten wir sogar ein Aus­flugs­schiff, einen „Mis­sis­sip­pi-Damp­fer“, wie in einem Dis­ney-Film.

Irgend­wann errei­chen wir die Auto­bahn. Wie­der fal­len uns die Lam­pen auf: beleuch­te­te Auto­bah­nen, kei­ne Maut in Bel­gi­en, manch­mal etwas holp­ri­ge Stra­ßen, aber ins­ge­samt ein sehr ange­neh­mes Fah­ren.

Dann sind wir plötz­lich in Hol­land. Ein Schild am Stra­ßen­rand infor­miert über den Grenz­über­tritt. Die Stra­ße ist plötz­lich glatt und das Fah­ren ohne Gepol­ter. Auch hier kei­ne Maut. Wir über­que­ren meh­re­re Flüs­se auf impo­san­ten Brü­cken.

Unser Ziel ist Wen­de­burg, eine klei­ne Gemein­de bei Braun­schweig. In dem Gast­hof „Zum Jäger­heim“ haben wir uns für eine Über­nach­tung ange­mel­det.

Aber noch fah­ren wir auf der Auto­bahn als plötz­lich der Navi einen dicken Stau avi­siert. Auch das noch! Was tun? Den Stau umfah­ren? Ja, bes­ser als ste­hen und nicht wis­sen, wie und wann es wei­ter­geht. Bei der nächs­ten Abfahrt ver­las­sen wir die Auto­bahn und fah­ren durch hol­län­di­sche Lan­de. Sehr schön.

Die Zeit schrei­tet vor­an. Irgend­wann fädeln wir uns wie­der auf die Auto­bahn A2 ein. Deutsch­land kün­digt sich eben­falls nur durch einen Infor­ma­ti­ons­ta­fel an. Was für ein beque­mes Rei­sen! Doch dann ist plötz­lich die Auto­bahn zu Ende. Wir rol­len durch eine Stadt, durch dich­ten Stadt­ver­kehr. Das dau­ert, ehe wir wie­der auf eine Auto­bahn kom­men. Was war denn das? Auto­bahn mit „Loch“?  

Hin­ter Han­no­ver Abfahrt 52 ver­las­sen wir die Auto­bahn. Wen­de­burg liegt in greif­ba­rer Nähe. Aber es ist schon dun­kel. Plötz­lich ste­hen wir vor einer gro­ßen Stra­ßen­bau­stel­le. In Meer­dorf wird augen­schein­lich die gesam­te Stra­ße erneu­ert. Schön für die Gemein­de, eine Her­aus­for­de­rung an Lot­ti, die fährt. Lang­sam, ganz lang­sam pas­sie­ren wir die Bau­stel­len­stra­ße. Hof­fent­lich fah­ren wir nicht in eine Loch oder sonst irgend­was.

zum-jaegerheimEnd­lich sich­ten wir den Gast­hof „Zum Jäger­heim“ (natür­lich am ande­ren Ende der Stra­ße). Es ist ein gro­ßes Restau­rant mit Hotel. Park­plät­ze sind aus­rei­chend vor dem Gebäu­de­kom­plex.

Noch ein Bau­ern­früh­stück und ein Bier, dann ist der Tag gelau­fen. Gut, dass Lot­ti die­se Zwi­schen­sta­ti­on orga­ni­siert hat. Es kann – wie wir auch erfah­ren haben – immer etwas dazwi­schen­kom­men, was die Rei­se stoppt oder ver­lang­samt.

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