Auch – Biarritz – Capbreton

14.09.2016

Am nächsten Tag blinzelt schon wieder die Sonne. Vor dem Rathaus, auf dem Marktplatz, überall finden Aufräumarbeiten statt. Vor der Weiterfahrt Richtung Atlantik machen wir einen Spaziergang durch das Zentrum von Auch. Bereits gestern ist uns eine große Kirche aufgefallen, die Kathedrale Saint-Marie. Heute gehen wir hinein: Alles sehr prunkvoll, eine beeindruckende Orgel, die reich verzierten Holzschnitzereien im Chorgestühl und die rosafarbenen bleiverglasten Fenster.

 

Hinter der Kathedrale führt der Weg über einen Platz zu einer monumentalen Treppe. Wie kommt diese Stadt zu solch einer gewaltigen Anlage? Wieder keine Zeit, der Sache vor Ort nachzugehen. Auf einem Treppenabsatz stoßen wir auf eine Statue des d’Artagnan, dem vierten Musketier, beschrieben in den Romanen von Alexandre Dumas. Die frei gestalteten Geschichten basieren auf einem realen Vorbild, dem Leben von Charles de Batz, Comte d’Artagnan.

Dieser machte unter dem französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. bei den Musketieren der Garde eine brillante Karriere. So ist es wohl kein Wunder, dass Auch als Hauptstadt der Gascogne dem Gascogner d’Artagnan ein Denkmal gesetzt hat.

Monumentale Treppe

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Musketier d’Artagnan

Wir fahren „über die Dörfer“ nach Biarritz, also Landstraße, um „viel zusehen“. Nun, das stimmt auch, allerdings dauert es entsprechend länger. Ab und zu nieselt es noch.
Am Nachmittag erreichen wir Biarritz. Der ehemalige mondäne Kur- und Badeort ist heute eine lebendige Stadt mit 25.000 Einwohnern. Alles schick und fein, für quicklebendige Leute. Wir wandern ein Stück die Strandpromenade entlang. Es ist stürmisch. Der Wind peitscht die Wellen hoch, ihre Schaumkronen rollen an das Ufer. Bei diesem Wetter ist Baden verboten. Der rote Sturmball ist gezogen. Hier lässt es sich auf jeden Fall gut surfen. 

 

 

Wir entschließen uns weiterzufahren und einen beschaulichen Ort zu suchen. Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt glauben wir ihn gefunden zu haben: Capbreton.  Als erstes erkundigen wir uns im Touristenbüro nach einem passenden Hotel. Es soll ja nur für eine Nacht sein. Aber das ist kein Problem. Wir werden gut beraten und schnell fündig: Porto Rico.

Vor dem Hotel können wir prima parken. Nachdem wir unsere Sachen verstaut haben, geht es zum Hafen, zur Mole, zur Strandpromenade und zum Strand. Nach dem kurzen Spaziergang lassen wir uns im Fischrestaurant Poisson – Fruits De Mer nieder. Fast alle Gäste, und das Haus ist gut besucht, essen Muscheln. Oh je, wir sind die Ausnahme. Wir sollten es auch einmal versuchen.

Capbreton eine Kleinstadt mit rund 8.000 Einwohnern genau wie Biarritz direkt am Atlantik gelegen. Die Bebauung ist flach gehalten und geht in die Fläche.

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Hotel Porto Rico

 

  

 

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