Auf nach Florenz

 

25. Mai 2015

Start um 9:00 Uhr in Ros­tock. Mit dem Auto nach Ber­lin-Tegel. Wie schon bei eini­gen Rei­sen zuvor par­ken wir – Gero, Han­na und ich – unser Auto für 43€ in der Küs­ter­stra­ße bei Air­port­par­king-Ber­lin. Alles klappt wie geschmiert, mit dem Shut­tle geht es ent­spannt zum Flug­ha­fen Tegel. Wir haben genü­gend Zeit ein­ge­plant und rei­sen auch nur mit Hand­ge­päck. Unser Flie­ger star­tet erst um 16:00 Uhr, also noch Zeit für einen Kaf­fee.

Das Wet­ter ist unge­müt­lich. Grau in grau und sehr win­dig. Das Flug­zeug hebt pünkt­lich ab und lan­det nach einer guten Stun­de in Mün­chen. Hier müs­sen wir umstei­gen. Dafür haben wir eine Stun­de Zeit. Aber Trö­deln soll­te man nicht. Mün­chen ist ein paar Num­mern grö­ßer als Tegel. Wir machen uns auf den Weg, ab und an nut­zen wir die Roll­stra­ßen. Die Start­zeit ist 18:10 Uhr. Als wir am Gate ankom­men, hat das Boar­ding schon begon­nen. Ein schö­ner, ruhi­ger Flug bei Son­nen­schein. Wir genie­ßen die Aus­sicht über den Wol­ken. 19:25 Uhr lan­det die Maschi­ne auf dem Flug­ha­fen Ame­ri­go Vespuc­ci, der vier Kilo­me­ter von der Flo­ren­zer Innen­stadt ent­fernt ist.

Wir hal­ten Aus­schau nach dem Lini­en­bus (Vola in Bus), der uns zum Haupt­bahn­hof San­ta Maria Novel­la brin­gen soll. Schon vor der Rei­se haben wir uns im Inter­net über die­se Mög­lich­keit infor­miert. Laut Fahr­plan fährt die­ser Bus alle 30 Minu­ten. Na ja, hier ist etwas Geduld ange­bracht – sicher auch dem dich­ten Ver­kehr geschul­det. Alle War­te­rei hat irgend­wann ein Ende. Der Bus bringt uns in das Zen­trum von Flo­renz. Hier kommt wie­der unser gewis­ser Ehr­geiz zum Vor­schein. Wir haben auch den Weg vom Bahn­hof zum Hotel per Goog­le Map erkun­det und fest­ge­stellt: Ist nicht weit, lässt sich locker zu Fuß bewäl­ti­gen.

Basilica Santa Maria Novella-2

Basi­li­ca San­ta Maria Novel­la

So machen wir uns auf den Weg. Wir haben das direkt am Ufer des Arno in der Lun­gar­no Cor­si­ni 6 lie­gen­de Hotel Bre­ta­gna über booking.com gebucht. Es ist noch tag­hell und sehr warm. Der Weg zieht sich, wir blei­ben öfters ste­hen und ori­en­tie­ren uns. Doch dann ist es geschafft. Die Tage dar­auf emp­fin­den wir die­sen Weg nicht mehr weit, ist wohl bei neu­en, unbe­kann­ten Stre­cken immer so, dass sie einem wei­ter vor­kom­men als sie es real sind. Unter­wegs fal­len uns schon außer­or­dent­li­che Gebäu­de ins Auge.

Im Hotel, auch ein impo­san­ter Alt­bau, ist es ange­nehm kühl. Wir fül­len die Form­blät­ter aus, bekom­men Schlüs­sel und bezie­hen unse­re Zim­mer. Da unser Gepäck sehr über­schau­bar ist, geht das alles sehr schnell. Drau­ßen lacht immer noch die Son­ne. Die Däm­me­rung deu­tet sich erst zart an.

Wir sind vol­ler Taten­drang und unter­neh­men noch einen Abend­spa­zier­gang durch die Alt­stadt. Alles bes­tens. Wir sind sehr zufrie­den: Gute Rei­se, schö­nes Wet­ter, zen­tral gele­ge­nes Hotel und eine Stadt, die einen sofort gefan­gen nimmt. Zurück im Hotel trin­ken wir in der Lounge zum Tages­ab­schluss noch ein Glas Wein – das muss sein – und machen Plä­ne für den mor­gi­gen Tag.

 

 

 

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